Mit Hilfe des Preisgeldes von knapp 2800 Euro wurde das benötigte Equipment, bestehend aus Spiegelreflexkamera, Stativ, Lichtstrahler und Funkmikrofon, zum Drehen von Videos angeschafft. So sind, in Zusammenarbeit mit der ganzen Klasse und ihrem Techniklehrer Christian Wiese, im letzten Jahr sieben Videos und ein Prototyp der App entstanden. Kleine Hürden galt es dabei zu bewältigen. „Das Schwierigste beim Dreh war, nicht zu lachen“, erklärt Kim. Außerdem mussten die beiden einiges an Freizeit opfern. Die beiden Schülerinnen trafen sich mit ihrem Lehrer jeden Montag für zweieinhalb Stunden, um an der App zu arbeiten. Kim hat sogar mit dem Sportkurs aufgehört, weil sie sich ganz dem Projekt widmen wollte. „Motivation ist einfach das Wichtigste, wenn man hier dabei sein will“, erklärt sie.

Und wie motiviert sie sind, zeigt ihr aktuelles Vorhaben. Nach dem Erfolg bei „Ideen machen Schule“ wollen sie nun gegen Schulen aus ganz Deutschland bei „Jugend forscht“ mit ihrer App antreten.

Quelle #Volksstimme